JA, auch ich unterstütze den „Österreichischen Konsens“

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  1. Jeder Mensch ist es wert, geschützt zu werden. Wenn eine Krankheit oder Behinderung als legitimer Grund zur Tötung eines Menschen erklärt wird, dann trifft der Gesetzgeber eine Einteilung in wertes und unwertes Leben. Das trägt dazu bei, dass Menschen ihr Leben nicht mehr als lebenswert empfinden und unter Druck geraten, ihre Bedürfnisse oder gar ihre Existenz rechtfertigen zu müssen. 
  2. Eine Legalisierung der „Sterbehilfe“ öffnet das Tor zum Geschäft mit der Tötung. Die Sterbehilfe-Vereine Dignitas, Exit und Eternal Spirit machen jährlich Umsätze in der Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken, Dignitas eröffnete inzwischen auch eine Zweigestelle in Deutschland.
  3. Menschen, die sich mit Selbsttötungsgedanken tragen, brauchen keine Hilfe zum Sterben, sondern Hilfe zum Leben. Wenn ein Mensch Suizidgedanken in sich trägt, braucht er ein Gegenüber, das ihm mitfühlend lebensbejahende Aus-Wege aufzuzeigt, statt sich mit den Selbsttötungsgedanken des anderen zu "solidarisieren". Jeder Suizid ist einer zuviel.

Österreich hat sich bewusst für einen Weg entschieden, der Sterbende begleitet, aber nicht tötet. Dieser "österreichische Konsens" wurde 2001 im Rahmen einer parlamentarischen Enquete „Solidarität mit unseren Sterbenden“ festgelegt und versteht sich als Kontrapunkt zu jeglicher "aktiven Sterbehilfe".

Ja, dieser österreichische Weg soll beibehalten werden